


Close-up A2-Plakat | Verwendete Schrift im Plakat: ‹Century Gothic› von Sol Hess

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Flyer A6: Während bei der A2-Plakatversion alle Infos auf einen Blick ersichtlich sein müssen, macht es auf A6-Grösse mehr Sinn, die Angaben auf die Rückseite zu verlagern um der Gestaltung etwas mehr Luft zu geben.






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Als Vorlage für die stilisierten Bilder dienten Konzertfotos



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Farbvariationen


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Die beiden Schwesternplakate (das kleinere Plakat rechts oben mit dem Feuer findet sich im Projekt ‹Archiv: Flyer und Plakate›)
Ziele | Probleme | Lösungen | Gelernt
Hier lag die gleiche Herausforderung wie schon beim ersten Plakat dieser Serie: Alle sechs Bandmitglieder in ein harmonisches und doch dynamisches Arrangement einzufassen. Man sollte eigene Arbeiten auch kritisch bewerten können; Wenn ich das Plakat genauer (und vielleicht zu lange) anschaue, wirkt es leicht überladen und könnte etwas Luft, d. h. Leeraum, vertragen. Ich habe der Band die Schwarz-Weiss-Version ans Herz gelegt, da bei ihr die grafische Kernidee am besten wirkt (siehe Farbvariationen). Der Entscheid fiel am Ende für eine eingefärbte Variante mit Textur aus. Das ist manchmal etwas die Krux in der Grafik: Man liefert verschiedene Skizzen oder Varianten, weil das die Kunden oftmals wünschen oder um sie (berechtigterweise) in den Entscheidungsprozess einzubinden – und ist dann möglicherweise unbefriedigt mit der getroffenen Auswahl. Jetzt könnte man natürlich fragen: Warum überhaupt Versionen schicken, von denen man selbst nicht überzeugt ist? Nun ja, bei verschiedenen Vorschlägen hat man als Grafiker:in intuitiv eine Lieblingsversion. Einen nennenswerten Ansatz hatte diesbezüglich der amerikanische Grafiker Paul Rand: «Im Zentrum von Rands Philosophie stand ein […] unerschütterlicher Glaube an seine eigene Expertise. Er verglich sich mit einem Arzt oder einem Anwalt – Berufen, die ein Problem diagnostizieren und eine einzelne Lösung anbieten. Stellen Sie sich vor, Sie gehen zum Arzt und erhalten drei mögliche Diagnosen und Behandlungen. Das würde eher Zweifel als Vertrauen schaffen. Rand war der Ansicht, dass das Anbieten mehrerer Designlösungen auf mangelnde Klarheit oder mangelnde Überzeugung im Verständnis des Problems hinweist. Er sah seine Aufgabe als Experte darin, sich in die Welt des Kunden zu vertiefen, dessen Herausforderungen zu verstehen und daraus eine einzige, wohlüberlegte Lösung zu entwickeln.” *
*Quelle übersetzt aus dem Englischen: JP Holecka. (2023, 26. August) The Singular Vision of Paul Rand’s One-Design Philosophy. Medium. Abgerufen am 19. April 2026, von https://jpholecka.com/the-singular-vision-of-paul-rands-one-design-philosophy-acc26f308992










